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  • Christopher

Verkehrszone um die Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen

Zwischen 21.00 des zweiten Abends und 06.00 des folgenden Morgens passierten wir die sehr stark befahrenen Verkehrstrennungsgebiete dieser Häfen. Schon bei Tag herausfordernd, kam bei uns die Nacht, Starkwind und hoher Wellengang hinzu. Durchfuhren wir Amsterdam noch naiv ohne die Unterstützung von der Verkehrsüberwachung (wir lösten dabei nur eine komplette Kette von Funkanfragen dreier Frachter an uns aus, mit der Bitte, doch erst hinter ihnen zu überqueren), warein Antwerpen und Rotterdam auch mit der Hilfe der Lotsen via Funk extrem schwer: Kurz vor der Überquerung starteten wir zusätzlich zum gesetzten Sturmsegel den Motor für höhere Geschwindigkeit. Nach erneuter Rücksprache mit der Verkehrsüberwachung gab es grünes Licht und Sekunden darauf doch Vorfahrt für drei aus dem Hafen kommende Frachter. Wir waren allerdings schon sehr nah an der Hafeneinfahrt selbst und gerieten in Gefahr, in den Hafen bzw. in die Poller am Eingang gedrückt zu werden. Dies führte dann zu unkonventionellem Überquerungsweg und einer sehr engen Vorbeifahrt an einem Frachter, der Dank Eingriff der Lotsen den Kurs änderte, eine Kollision vermied und uns unverhofft viel Aufmerksamkeit bei der Überquerung brachte.


Alleine in Rotterdam werden täglich 1000 Schiffsbewegungen durchgeführt. Nie wieder werde ich diese Zone nachts befahren. Zu

unserem Glück ist das aktive AIS fehlerfrei gelaufen.

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